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Der Cowboy Staat, so wird er vor allem wegen seiner Pferdezuchten und Rodeos genannt. Ich lernte Wyoming als landschaftlich schön kennen. Neben dem Yellowstone ist auch der Grand Teton Nationalpark sehenswert. Thermopolis wirbt mit den weltweit größten Thermalquellen. Doch neben Kurhotelkomplexen gab es nur ein eher kleines Bad, das aber recht teuer und wenig ansprechend war. Wir fuhren weiter und kamen durch das herrliche Ten Sleep Canyon. Steil ragen die Felswände seitlich hinauf, mit Bäumen bewachsen in der Abendsonne leuchtend. Auf dem Weg nach Buffalo kamen wir dann sogar an Schneefeldern vorbei(im Juni). Als die Sonne unterging wurde es auch sehr kalt. Im Dunkel sahen wir dann aber noch ein paar Elche, die am Straßenrand grasten. Wir übernachteten in Buffalo.
Am nächsten Tag besuchten wir den Devils Tower, einen erloschenen Vulkan. Er ist weithin sichtbar und eine imposante Erscheinung. um ihn ranken sich Legenden, vor allem die, daß ein Bär mit seinen Krallen die markanten Rillen in den Berg gerissen hat, als er darauf befindliche Indianer jagen wollte. Unterhalb von Casper sind wir dann durch den Medicine Bow National Forest gefahren und auch ein paar kleinere Straßen, schon fast Schotterpisten. Dabei fanden wir Klapperschlangen, die sich nicht schnell genug von der warmen Straße retten konnten und überfahren wurden. Wir campten noch am Flaming Gorge Reservoir auf einem herrlichen Campingplatz.

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