|
|

Im Januar 1998 fuhren wir für 3 1/2 Wochen nach Thailand. Wir buchten nur den Flug und als Anlaufstelle für die ersten 2 Tage ein Hotel in Bangkok.Am ersten Abend gingen wir in die berüchtigte ...Road, wo man alles kaufen kann,was man sich vorstellen kann.Es ist ein riesiger Trubel und ständig bekommt man Angebote für diverse Shows und Mädchen. Doch wir waren zu müde vom Flug und zogen uns bald ins Hotel zurück. Am nächsten Morgen schnappten wir uns ein TukTuk und erkundeten die Stadt.Der Fahrer wußte, wie er sich etwas dazu verdiente, denn er schleppte uns zu teuren Geschäften, von denen er Provision bekommt. So waren wir beim Hummer essen (ein Wunsch vom Bert), bekamen in der staatlichen Schule eine echt thailändischen Massage, ließen uns Anzüge schneidern und besichtigten den Jadebuddha in der größten Tempelanlage. Am 3.Tag zog es uns in den Norden. Wir nahmen den Nachtbus nach Chiang Mai. Dort starteten wir zu 2 Treckingtouren durch den Dschungel. Uns hat es sehr viel Spaß gemacht, durch die Natur zu wandern und die Bergvölker zu besuchen. Unser Führer Chan konnte uns viel wissenswertes mitteilen über die Menschen, Tiere und Pflanzen. Immer lustig zeigte er uns die Wildnis und brachte uns mit den Bewohnern der Dörfer zusammen. So wurden wir spontan zum Stachelschweinessen eingeladen und tranken mit den Wildhütern Mekong-Whiskey. Wir ritten auf dem Elefanten und fuhren mit dem Floß den Fluß hinab. Zuerst waren wir mit Briten und Iren unterwegs, später mit einer Deutschen. Die 2x 3 Tage vergingen wie im Fluge, wir erlebten den atem beraubenden Sternenhimmel in 1600m Höhe auf einem Berggipfel, erfuhren die Unterschiede zwischen den dort lebenden Völkerstämmen,wanderten über terassenförmig angelegte Reisfelder um dann nach einem tollen Rafting noch eine Schlangenfarm zu besuchen. Besonders empfehlen kann ich das Chiang Mai Garden Gästehaus, deren Besitzerin gut Deutsch spricht und die sich rührend um uns kümmerte. Mit dem Zug ging es dann in 24 Stunden nach Süden zur Insel Ko Samui. Wir wollten relaxen, fingen aber nach 2 Tagen mit dem Insel-Hopping an. So kamen wir auch nach Ko Pha Ngan, einer Insel, die für ihre Vollmondpartys bekannt ist. Dort reiht sich eine Bar an die andere und der Strand ist herrlich. Da hier nur Rucksacktouristen sind, gibt es keine Hotels. Alles ist sehr einfach gehalten und im Einklang mit der Natur gebaut, hat aber etwas von Aussteigerromantik. Nach einer kurzen Stippvisite in Ko Samui´s Nachtleben fuhren wir wieder zurück nach Bangkok.Dort machten wir eine Fahrt durch die Klongs, die Kanäle durch die Stadt, mit. Leider ist dort alles sehr verdreckt. Trotzdem baden die Kinder drin und jeden Vormittag finden die schwimmenden Märkte statt. Alles in allem war dieser Urlaub wunderschön, wenn auch anstrengend.

|