Oaxaca

Strassenmusikanten       in_der_Kirche

 Oaxaca ist eine schöne Stadt mit alten Kolonialhäusern und Kirchen. Wir kamen Sonntags an und es fand gerade ein  Volksfest und damit verbunden ein grosser Markt statt. Hier boten die Indios ihre Kleidung, Schmuck, Spielzeug und vieles mehr an. Strassenküchen und fliegende Händler sorgten für die Verpflegung. Dort sah ich zum ersten Mal in Chilli eingelegte Grashüpfer, eine einheimische Delikatesse. Wir haben als Mutprobe auch ein paar probiert, natürlich mit etwas Cerveza zum Nachtrinken.
In der Umgebung Oaxacas liegt der berühmte Monte Alban, ein Berg auf dessen abgeflachter Kuppe (750 x 250m) eine grosse Tempelanlage steht. Dieser Komplex ist faszinierend. Nicht nur die Lage, auch das Ausmaß dieser Bauwerke ist unbeschreiblich und einzigartig. Bitte unbedingt mit Kopfbedeckung zur Besichtigung gehen, denn die Sonne brennt hier in fast 3000m Höhe unbarmherzig und es gibt kaum noch schattenspendende Bäume.
Nahe Oaxaca befindet sich eines der ältesten Lebewesen der Erde, eine ca. 2000 Jahre alte Zypresse. Sie hat einen  Durchmesser von 14m und einen Umfang von fast 40m. Danach besichtigten wir Yagul, eine recht gut restaurierte Tempelanlage. Dort gibt es unterirdische Grabkammern, einen gut erhaltenen Ballspielplatz und schöne Riesenkakteen. Ebenfalls ansehenswert ist Mitla, ein paar Kilometer weiter. Dort befindet sich die "Todessäule, an der man herausfinden kann,  wie lange man noch zu leben hat. An einem Abend schallte Musik durch die Strassen. Wir gingen hin und trafen auf einen Umzug zu Ehren der  Santa Cecilia, Schutzpatronin der Strassenmusikanten. 6 kleine Musikgruppen wechselten sich ab und spielten auf. Die Prozession endete in der Kirche der St. Cecilia. In dieser einmaligen Akustik waren die Rhytmen ein  besonderes Erlebnis und die ganze Atmosphähre war unbeschreiblich.

Monte_Alban       el_Tule