Acapulco

Bucht_von_Acapulco Klippenspringer

 Es ist kaum zu glauben, dass Acapulco vor knapp 100 Jahren noch ein kleines verschlafenes Fischerdorf war und heute über 1 Million Einwohner zählt. Das Klima ist paradisisch, der Strand herrlich und mittlerweile bietet diese Stadt für jeden Geschmack etwas. Wir nahmen uns ein billiges Hotel und entdeckten erstmal die Stadt.  Der Zocalo, der Hauptplatz in der Mitte Acapulcos lädt mit seinen schattenspendenden Palmen zum Verweilen ein. Zahlreiche Cafes sorgen für angenehm kühle Getränke. Nach einem Bad in der Bucht aßen wir in  einem kleinen Strandrestaurant.
Zurück im Hotel trafen wir Deutsche, die genau wie ich in Regensburg wohnen. Mit Ihnen zusammen sind wir in eine der  berüchtigten Cantinas gegangen, jene Kneipen, in denen bis vor wenigen Jahren Frauen keinen Zutritt hatten. Die Atmosphäre war gemütlich, fast urig und auch so fühlten wir uns wohl. Natürlich tranken wir Tequilla und stellten fest: Das Ritual mit dem Salz und der Zitrone kommt tatsächlich aus Mexico.
Im Hafen lagen riesige Kreuzfahrtschiffe vor Anker, von denen aus tausende Touristen in die Stadt strömten.  Sehenswert war für mich die kleine Hafenfestung mit ihren Kanonen. Die Meile mit den großen Hotels liegt zum Glück etwas außerhalb. Erst bei der Weiterfahrt sieht man, wie weit sich die Stadt ins Landesinnere erstreckt,  aber diese Slums wollen die meisten Touristen wahrscheinlich gar nicht sehen.

Hotelmeile       im_Pool