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Uxmal & die Puuc Route Uxmal ist eine sehr große Anlage, die am Morgen, vor dem Ansturm der Reisebusse am Besten zu erkunden ist. Beeindruckend ist die sehr steile Pyramide des Zauberers gleich beim Eingang. Leider konnte man sie nicht mehr besteigen. Im Hof der Nonnen findet abends immer die Licht & Soundshow statt. Wenn man Gelegenheit dazu hat, sollte man sie unbedingt ansehen. Am Casa de las Tortugas sind umlaufend Reliefs von Schildkröten angebracht, wobei kein Motiv sich wiederholt. Gleich daneben steht ein riesiger Palast (100m lang), in dem man viele Räume begehen kann. Neben Masken des Regengottes Chac gibt es viele Schlangenornamente. Die Schlange hat eine mystische Bedeutung, fast ebenso wie der Regengott, der eine Nase wie ein Elefantenrüssel hat. Dieser soll den Kreislauf des Wassers symbolisieren. Leider sind die meisten dieser Nasen schon abgebrochen. Die große Pyramide fand ich nicht so spektakulär, aber von ihr hat man einen guten Blick über das Areal (Bild oben rechts). Abseits dieser Gebäude gibt es viele kleine Ruinenreste. Dort findet man Muße, alles auf sich wirken zu lassen. Nebenbei sind dort, ungestört von Reisegruppen, auch Vögel und Leguane zu beobachten. Im Museum gibt es ein paar schöne Skulpturen zu sehen, darunter eine, die an einen meditierenden Mönch erinnert. Eine kleine Anlage ist Kabah, genau in entgegengesetzter Richtung von St. Elena. Dort ist vor allem der Palast der Masken faszinierend, auch wenn bis auf 2 oder3 alle Rüssel abgebrochen sind. Ebenso interessant ist auf der anderen Seite der Strasse ein restaurierter Sacbe, ein Torbogen. Davon ausgehend waren die Tempelstätten durch Prozessionsstrassen verbunden. In Sayil dominiert der große Palast das Bild. Auch dort überall Reliefs mit Schlangen und dem Regengott. Im Wald gibt es noch ein paar Ruinen. Unweit davon ist in Labna ein sehr gut restaurierter Torbogen mit einem Stück Prozessionsstrasse zu sehen. Die Tempel sind kaum restauriert. Wenn noch Zeit ist, kann man sich die Grotas de Loltun ansehen, Tropfsteinhöhlen, die den Mayas als Wasserreservoir dienten.
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