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Mexico City

Laut einer Sage betete der Häuptling zu seinen Göttern, ihm einen Platz zu zeigen, auf dem er seine Stadt erbauen kann.
Im Traum sprachen diese zu ihm, er solle Ausschau halten nach einem Adler, der auf einem Kaktus sitzend eine Schlange
verzehrt. Wo er diesen sieht, dort ist der richtige Platz. Und das sah er mitten im Sumpf.
Durch ein ausgeklügeltes System wurden die Inseln verbunden und so eine Stadt erschaffen, die selbst die Eroberer
verblüffte. In späterer Zeit wurde der Sumpf mehr und mehr trockengelegt und so senkte sich das Gebiet ab.
Viele alte Häuser und vor allem Kirchen haben dadurch eine Schräglage, die an den schiefen Turm von Pisa erinnert.
Wir waren auf den Märkten, die riesige Flächen einnehmen und wo man alles kaufen kann. Es war faszinierend, eine
ganze Markthalle voll Schreibwaren, eine weitere mit Hochzeitszubehör, eine andere voll Rucksäcke, von Bekleidung,
Hüten, Stoffen, Haushaltwaren, Spielzeug und Nahrung gar nicht zu reden.
Wir besichtigten in den 2 Tagen etliche Kirchen (mit Schräglage), Ruinen der alten Indianerstadt, Kolonialhäuser und
Museen. Wir bewunderten das bunte Treiben in den Straßen, sahen tausende von Käfertaxis und aßen in den Straßenküchen bzw. auf den Märkten die einheimischen Spezialitäten.
Am beeindruckendsten für mich war aber die Lebensart dieser Leute. Die meisten sind sehr arm, aber sie sind
freundlich und hilfsbereit. Alle lächelten uns an.

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