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Campeche & Edzna Nach dem Einchecken im Hotel ging ich zur Touristeninformation. Dort arbeitete ein alter Mann, der mir stolz ein paar deutsche Wörter sagte. Mit ihm plante ich meine Ausflüge. Er gab mir den Tipp, unbedingt nach Edzna zu fahren, auch wenn man nur etwas umständlich hinkommt, nannte mir Buslinien, Öffnungszeiten und gab mir ein paar Unterlagen mit. Als Lohn dafür mußte ich ihm ein deutsches Wort beibringen. Nachdem ich mir die Befestigungsanlagen der Stadt und das Museum angeschaut hatte, ging ich zum Markt. Dort kaufte ich sehr günstig eine riesige Hängematte. Dann fuhr ich mit dem Bus nach Edzna. Diese Stätte lag recht einsam in der Mittagshitze. Sie ist sehr gut restauriert und vor allem die steile Treppe am Tempel der fünf Stockwerke, bei dem jede Stufe mit Reliefs verziert ist, war beeindruckend. Der Ausblick von der Spitze ist gigantisch und in der Mittagsglut wehte hier ein angenehmer Wind. Hier lernte ich ein amerikanisches Paar kennen, die mich wieder mit zurück nach Campeche nahmen. Abends war am Zocalo ein Fest. Neben Kinderkarussell und Zuckerwatte gab es Volksmusik und Tanz. Campeche bleibt mir in Erinnerung als eine zauberhafte kleine Hafenstadt mit sehr vielen alten Gebäuden und einem einzigartigen Charme.
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